Immobilie richtig verkaufen in Hannover

Sie erfahren, wie Sie Ihre Immobilie in Hannover verkaufen und einen höchstmöglichen Preis für Ihre Immobilie erzielen können.

Wichtige Entscheidungen

Viele Immobilieneigentümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung  verkaufen wollen, stehen hierbei vor einer Reihe von wichtigen Entscheidungen. Zunächst stellt sich die Frage, ob ein Immobilienmakler beauftragt werden soll, oder ob es die eigenen Nerven und die eigene Zeit zulässt, das Optimum beim Verkauf der Immobilie zu erzielen und alles selbst in die Hand zu nehmen. Viele Eigentümer entscheiden sich dann für einen Immobilienmakler, weil hier die Kompetenz für den Verkauf von Immobilien vorhanden ist. So greift der Gesetzgeber beispielsweise immer stärker in den Bereich der Immobilie ein und macht Eigentümern Vorschriften für den Verkauf Ihrer Immobilie. Beim Fachbetrieb für Immobilien wird bei der Vermittlung der Immobilie neben einem sicheren Verkauf dafür gesorgt, dass mit der passenden Strategie auch ein höchstmöglicher Preis für die eigene Immobilie erzielt werden kann.

Veröffentlichung im Internet

Dabei ist es gar nicht immer notwendig, dass alle Immobilien im Internet veröffentlich werden, weil ein Immobilienmakler eine umfangreiche Datenbank mit Suchkunden bereithält, die zuerst bedient werden. Diese Immobilienkäufer sind für Privatanbieter nicht zugänglich, weil sie die Suche nach ihrer Immobilie an einen Fachmann abgegeben haben. So grenzt sich der Käuferkreis für Selbstvermarkter schon mal ein.

Der Angebotspreis

Ihr Immobilienmakler vor Ort kann den Wert Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung kompetent einschätzen. Das ist wichtig, um im Anschluss eine Strategie für den Angebotpreis zu entwickeln. Aufgrund von empirischen Untersuchungen und den daraus abgeleiteten Kenntnissen zum optimalen Angebotspreis, stellt Ihr Immobilienmakler vor Ort sicher, dass Sie als Eigentümer den höchstmöglichen Preis für Ihre Immobilie erzielen.

Fazit

Es mag einige wenige Gründe geben, weshalb es immer noch Menschen gibt, die ihre Immobilie selbst verkaufen, anstatt zum Fachmann – dem Immobilienmakler vor Ort – zu gehen. Da viele Menschen nur ein bis zweimal im Leben eine Immobilie verkaufen, sind sie mit ihrer Entscheidung zum Immobilienmakler vor Ort zu gehen auf der sicheren Seite und schützen sich selbst vor Verlusten beim Verkauf ihrer eigenen Immobilie.

Was eine Immobilie kosten darf

Jeder private Verkäufer einer Immobilie steht mit potenziellen Käufern in Diskussion zum Preis der Immobilie. Es fällt dabei hin und wieder auch der Begriff Wucher. Der Bundesgerichtshof hat dazu geurteilt.

Wann Wucher vorliegt

Rechtliche Grundlagen für Wucher finden sich in § 138 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und § 291 Strafgesetzbuch (StGB). Danach liegt Wucher bei einem Rechtsgeschäft vor, wenn ein besonders grobes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besteht und die Zwangslage oder Unerfahrenheit eines anderen einseitig ausgenutzt wird.
Vgl: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/1449/wucher-v9.html

Bezug zu Immobilienpreisen

Zu Immobilienverkäufen hat der Bundesgerichtshof mit Urteil – BGH – V ZR 249/12 vom 24. Januar 2014 dazu folgendes entschieden:
Bei Grundstückskaufverträgen liegt dieser Tatbestand grundsätzlich erst bei einer Überschreitung oder Unterschreitung des Verkehrswertes von 90 Prozent vor.

Hintergrund

Zu dieser Entscheidung kam es, als eine Eigentumswohnung für 118.000,-€ verkauft wurde.
Diese Wohnung wurde durch den Eigentümer zwei Monate vorher für 53.000,-€ gekauft. Der Verkehrswert wurde auf 65.000,-€ taxiert. Der neue Käufer erfuhr nach dem Erwerb der Wohnung von diesem Umstand und verlangte die Rückabwicklung des Kaufvertrages, sowie Schadenersatz. Der Bundesgerichtshof fand, dass eine Sittenwidrigkeit durch die Wertverhältnisse nicht begründet sei. Erst bei Vorliegen eines auffälligen Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung und mindestens eines weiteren Umstandes läge diese demnach vor. Der hinzukommende weitere Umstand müsse der Auffassung des Gerichtes folgend nach subjektiven und objektiven Merkmalen als verwerflich gelten. Demnach liegt ein grobes Missverhältnis dann vor, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist, wie der Wert der Gegenleistung.

Fazit

Bei einem unsachgemäßen privaten Verkauf von Immobilien ist es sehr schnell möglich, dass ein Treffen mit dem Käufer vor den einzelnen Instanzen vor Gericht unvermeidlich wird. Wer solche Situationen und andere Unannehmlichkeiten beim Immobilienverkauf schon im Vorfeld vermeiden will, der ist mit fachlichem Rat durch einen Immobilienmakler auf der sicheren Seite.

Achtung ! Vorfälligkeitsentschädigung bei Immobilienverkauf

Soll eine Immobilie, wie Beispielsweise ein Haus oder eine Wohnung, verkauft werden, gilt es zu prüfen, ob durch den Eigentümer eine Vorfälligkeitsentschädigung an das jeweilige Finanzinstitut zu zahlen ist.

Was Vorfälligkeitseintschädigung ist

Wenn ein Immobiliendarlehen vor dem Ablauf der festgeschriebenen Zinsbindung zurückgezahlt werden soll, dann entsteht der finanzierenden Bank ein Schaden in Höhe der entgangenen Zinsen. Diesen Schaden lässt sich die Bank durch den Immobilieneigentümer ersetzen. Das ist die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Diese wird dann von der Bank selbst berechnet.

Vermeidung der Vorfälligkeitsentschädigung

Allerdings entsteht eine Vorfälligkeitsentschädigung nicht, wenn das Darlehen zum Ablauf der Zinsbindung komplett abgelöst wird. Auch bei langen Laufzeiten, wie z. B. einer 15 oder 20-jährigen Zinsbindung, entsteht nach 10 Jahren Laufzeit und einer entsprechenden vorzeitigen Kündigung gemäß § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB keine Vorfälligkeitsentschädigung.

Da viele Banken in den letzten Jahren mit Fehlern behaftete Widerrufsbelehrungen an ihre Darlehensnehmer ausgegeben haben, müssen diese keine Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Kündigung zahlen. Vorraussetzung ist allerdings, dass das Darlehen nach dem dem 01. November 2002 aufgenommen wurde. Hierfür gilt es jedoch, die Verträge genau durch Fachleute auf Fehler prüfen zu lassen. So können Sie als Immobilienverkäufer sicher gehen, dass Sie kein Geld verschenken, weil Sie dann Ihr Darlehen widerrufen dürfen. Das bringt Ihnen, dass Sie das Darlehen dann ohne Vorfälligkeitsentschädigung zurück zahlen können.

Auch für Eigentümer, die ihre Immobilie bereits verkauft haben und das Darlehen bereits mit Vorfälligkeitsentschädigung zurückgezahlt haben, lohnt sich eine Überprüfung des Vertrages.
Sie können ebenfalls eine bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurück verlangen.

Fazit

Es lohnt sich also, den Verkauf der Immobilie genau zu planen und Fachleute hinzukommen zu lassen. Denn dadurch erhalten Sie die höchstmögliche Sicherheit beim Verkauf Ihrer Immobilie und Sie vermeiden es unnötiges Geld zu verschenken. Außerdem ersparen Sie sich so eine Menge Ärger.

Wenn Sie weitere Fragen zum Verkauf Ihrer Immobilie haben, dann rufen Sie einfach an oder vereinbaren einen Termin in unserer Immobiliensprechstunde.