Ein Haus voller Gefühle. Hier lässt sich Ruhe leben.

Hannover-Bult: Verkauf eines Reihenmittelhauses mit zwei Wohnungen, Balkon, Garten. Keller, Garage und einem Dachboden. Wohnfläche 270m², Grundstück 291m².

Wo sich das Haus befindet

Dieses Haus befindet sich in der Landeshauptstadt Hannover im Stadtteil Hannover-Bult in der Nähe vom Braunschweiger Platz. Das Kinderkrankenhaus auf der Bult liegt in 1 Km Entfernung. Von dort sind es 12 Minuten zu Fuß bis zum Haus. Im näheren Umfeld sind Haltestationen von öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Infrastruktur-Einrichtungen

Konkret sind folgende Infrastruktur-Einrichtungen vorhanden:
Gaststätten; Bistro, Schulen, Universität, Krankenhaus, Hausarzt; Facharzt; Zahnarzt; Apotheke; Bank/Sparkasse; Bäcker; Metzger; Supermarkt; Friseur, öffentliche Verkehrsmittel

Zur Immobilie

Das Haus wurde 1952 auf den noch bestehenden Keller neu aufgebaut. Das Haus besteht aus drei Etagen, ist voll unterkellert und hat eine Garage. Im Haus befinden sich zwei Wohnungen. Die Wohnung im Erdgeschoss besteht aus drei Zimmern, Küche und Bad mit einer Größe von 90 m². Aus dem Wohnbereich mit Kaminofen ist über die Terrasse der Zugang zum Garten möglich. Die zweite Wohnung ist eine Maisonettewohnung mit einem Balkon vom ersten Obergeschoss bis ins zweite Obergeschoss. Sie ist derzeit mit einer Fläche von 180 m² und sechs Zimmern vermietet. Die Mietverträge können wegen Eigenbedarf aufgelöst werden. Darüber liegt das Dachgeschoss, aus dem noch ca. 45 m² Fläche gewonnen werden kann. Zusätzlich sind im Keller drei Räume und eine Garage vorhanden.

Für weitere Informationen fordern Sie einfach unser Exposé an.

Vermietung professionell

Wohnung erfolgreich mit Makler vermietet – Eigentümer überglücklich

Was bisher geschah

Ein Wohnungseigentümer hatte eine Wohnung am Stadtrand von Hannover zu vermieten und schon einiges selbst versucht. Zum Schluss dümpelte die Wohnung seit Monaten bei einem größeren Maklerhaus im Angebotsportfolio. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Dienstleistung desjenigen Immobilienmaklers für Eigentümer kostenfrei und ohne schriftlichen Auftrag angeboten wurde. Da nun endlich ein Mieter gefunden werden musste, wurde nunmehr City Immobilienmakler aus Hannover mit der Vermarktung der Wohnung beauftragt.

Wie es weiterging

Zunächst wurde ein Makler-Allein-Auftrag mit Provisionszahlung durch den Vermieter erteilt. Nach der Ermittlung der erzielbaren Marktmiete wurde die Immobilie so präsentiert, dass zuverlässige und bonitätsstarke Mieter angesprochen wurden. Die geschah mit Hilfe eines aussagekräftigen Exposés und professioneller Werbung. So konnte mit nur zwei Besichtigungsterminen innerhalb von vier Wochen ein geeigneter Mieter gefunden werden. Die Privatsphäre des Vermieters wurde während des gesamten Vermarktungsprozesses erhalten. Nach der Bonitätsprüfung wurde der Mietvertrag vorbereitet. Da sich inzwischen die Rechtsprechung zu Renovierungsklauseln in Mietverträgen für Wohnraum geändert hatte, wurde hier ein aktuell angepasster Mietvertrag erstellt, so dass Vermieter und Mieter auf der sicheren Seite stehen. Anfragen von Interessenten, die nicht zum Zuge gekommen sind wurden durch den Makler vom Vermieter ferngehalten, so dass hier erst gar kein Ärger für den Vermieter aufkommen konnte.

Ergebnis

Die anschließende Zahlung der Provision durch den Vermieter an City Immobilienmakler Hannover ist steuerlich absetzbar und wurde vom Vermieter sehr gerne zügig überwiesen. Er freut sich über den neuen Mieter und seinen Freizeitgewinn durch den erteilten Makler-Allein-Auftrag. Zum Ausdruck wird dies durch folgende Referenz mit 5 von 5 Sternen gebracht: ” Die Betreung war sehr gut, professionell, zuverlässig”.

City Immobilienmakler Hannover beglückwünscht Eigentümer und Mieter gleichermaßen.

Immobilienmakler sorgt für neue Nachbarn

Eigentümerwechsel in der Wilhelmstraße in Hannover

Was passierte

Die Eigentümerin einer Erdgeschosswohnung in Hannovers Stadtteil Südstadt hat sich entschieden, den Wohnort zu wechseln. Die alten Möbel und Einrichtungsgestenstände ließ Sie hinter sich in ihrer alten Wohnung. Ein bereits beauftragtes Entrümpelungsunternehmen räumte die Wohnung leer und führte die Wohnungseinrichtung einer zweiten Verwertung zu.

Wie es weiterging

Mit dem Verkauf der Erdgeschosswohnung  wurde die Firma City Immobilienmakler aus Hannover beauftragt. Zunächst war eine gründliche Reinigung der Wohnung erforderlich. Dies wurde durch die Firma City Immobilienmakler Hannover durchgeführt. Nach dem nun ein Marketingplan erstellt wurde, die Fotos und das Exposé mit einer Schlagkräftigen Überschrift fertig waren, wurde die Wohnung der Vermarktung zugeführt.

Neue Mitbewohner

Durch umfangreiche Werbemaßnahmen und einigen wenigen Besichtigungen nach der Vorqualifizierung von Interessenten, konnte innerhalb von acht Wochen ein Käufer gefunden werden. Nunmehr wurde alles Notwendige eingeleitet um den Kaufvertrag beim Notar zu unterzeichen.

Wir wünschen den neuen Eigentümern viel Freude mit Ihrer neuen Wohnung in Hannover Südstadt.

Immobilie privat verkaufen

Sie erfahren was es bedeutet, Immobilien privat zu verkaufen.

Mit oder ohne Makler verkaufen

Verkäufer stehen als Eigentümer von Immobilien nach der Entscheidung für den Verkauf der Immobilie vor der Wahl, diese selbst zu verkaufen oder einen Makler mit dem Verkauf zu beauftragen.
Regelmäßig entscheiden sich Eigentümer dann für einen kompetenten Makler, weil es zahlreiche Vorteile mit sich bringt, einen Makler mit dem Verkauf der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses zu beauftragen.

Vorteile

Der Verkauf ist beispielsweise sicher, weil Ihr Immobilienfachmann auf alle rechtlichen Pflichten des Eigentümers bei einem Verkauf der Immobilie hinweist. So werden unangenehme und finanziell schmerzliche Konsequenzen verhindert.

Welche weiteren Vorteile Ihnen als Eigentümer ein Maklerauftrag bringt und welche Erlebnisse Sie sich ersparen können, sehen Sie in unserem kleinen Videobeitrag. Bei weiteren Fragen nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Immobilie richtig verkaufen in Hannover

Sie erfahren, wie Sie Ihre Immobilie in Hannover verkaufen und einen höchstmöglichen Preis für Ihre Immobilie erzielen können.

Wichtige Entscheidungen

Viele Immobilieneigentümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung  verkaufen wollen, stehen hierbei vor einer Reihe von wichtigen Entscheidungen. Zunächst stellt sich die Frage, ob ein Immobilienmakler beauftragt werden soll, oder ob es die eigenen Nerven und die eigene Zeit zulässt, das Optimum beim Verkauf der Immobilie zu erzielen und alles selbst in die Hand zu nehmen. Viele Eigentümer entscheiden sich dann für einen Immobilienmakler, weil hier die Kompetenz für den Verkauf von Immobilien vorhanden ist. So greift der Gesetzgeber beispielsweise immer stärker in den Bereich der Immobilie ein und macht Eigentümern Vorschriften für den Verkauf Ihrer Immobilie. Beim Fachbetrieb für Immobilien wird bei der Vermittlung der Immobilie neben einem sicheren Verkauf dafür gesorgt, dass mit der passenden Strategie auch ein höchstmöglicher Preis für die eigene Immobilie erzielt werden kann.

Veröffentlichung im Internet

Dabei ist es gar nicht immer notwendig, dass alle Immobilien im Internet veröffentlich werden, weil ein Immobilienmakler eine umfangreiche Datenbank mit Suchkunden bereithält, die zuerst bedient werden. Diese Immobilienkäufer sind für Privatanbieter nicht zugänglich, weil sie die Suche nach ihrer Immobilie an einen Fachmann abgegeben haben. So grenzt sich der Käuferkreis für Selbstvermarkter schon mal ein.

Der Angebotspreis

Ihr Immobilienmakler vor Ort kann den Wert Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung kompetent einschätzen. Das ist wichtig, um im Anschluss eine Strategie für den Angebotpreis zu entwickeln. Aufgrund von empirischen Untersuchungen und den daraus abgeleiteten Kenntnissen zum optimalen Angebotspreis, stellt Ihr Immobilienmakler vor Ort sicher, dass Sie als Eigentümer den höchstmöglichen Preis für Ihre Immobilie erzielen.

Fazit

Es mag einige wenige Gründe geben, weshalb es immer noch Menschen gibt, die ihre Immobilie selbst verkaufen, anstatt zum Fachmann – dem Immobilienmakler vor Ort – zu gehen. Da viele Menschen nur ein bis zweimal im Leben eine Immobilie verkaufen, sind sie mit ihrer Entscheidung zum Immobilienmakler vor Ort zu gehen auf der sicheren Seite und schützen sich selbst vor Verlusten beim Verkauf ihrer eigenen Immobilie.

Was eine Immobilie kosten darf

Jeder private Verkäufer einer Immobilie steht mit potenziellen Käufern in Diskussion zum Preis der Immobilie. Es fällt dabei hin und wieder auch der Begriff Wucher. Der Bundesgerichtshof hat dazu geurteilt.

Wann Wucher vorliegt

Rechtliche Grundlagen für Wucher finden sich in § 138 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) und § 291 Strafgesetzbuch (StGB). Danach liegt Wucher bei einem Rechtsgeschäft vor, wenn ein besonders grobes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besteht und die Zwangslage oder Unerfahrenheit eines anderen einseitig ausgenutzt wird.
Vgl: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/1449/wucher-v9.html

Bezug zu Immobilienpreisen

Zu Immobilienverkäufen hat der Bundesgerichtshof mit Urteil – BGH – V ZR 249/12 vom 24. Januar 2014 dazu folgendes entschieden:
Bei Grundstückskaufverträgen liegt dieser Tatbestand grundsätzlich erst bei einer Überschreitung oder Unterschreitung des Verkehrswertes von 90 Prozent vor.

Hintergrund

Zu dieser Entscheidung kam es, als eine Eigentumswohnung für 118.000,-€ verkauft wurde.
Diese Wohnung wurde durch den Eigentümer zwei Monate vorher für 53.000,-€ gekauft. Der Verkehrswert wurde auf 65.000,-€ taxiert. Der neue Käufer erfuhr nach dem Erwerb der Wohnung von diesem Umstand und verlangte die Rückabwicklung des Kaufvertrages, sowie Schadenersatz. Der Bundesgerichtshof fand, dass eine Sittenwidrigkeit durch die Wertverhältnisse nicht begründet sei. Erst bei Vorliegen eines auffälligen Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung und mindestens eines weiteren Umstandes läge diese demnach vor. Der hinzukommende weitere Umstand müsse der Auffassung des Gerichtes folgend nach subjektiven und objektiven Merkmalen als verwerflich gelten. Demnach liegt ein grobes Missverhältnis dann vor, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist, wie der Wert der Gegenleistung.

Fazit

Bei einem unsachgemäßen privaten Verkauf von Immobilien ist es sehr schnell möglich, dass ein Treffen mit dem Käufer vor den einzelnen Instanzen vor Gericht unvermeidlich wird. Wer solche Situationen und andere Unannehmlichkeiten beim Immobilienverkauf schon im Vorfeld vermeiden will, der ist mit fachlichem Rat durch einen Immobilienmakler auf der sicheren Seite.

Achtung ! Vorfälligkeitsentschädigung bei Immobilienverkauf

Soll eine Immobilie, wie Beispielsweise ein Haus oder eine Wohnung, verkauft werden, gilt es zu prüfen, ob durch den Eigentümer eine Vorfälligkeitsentschädigung an das jeweilige Finanzinstitut zu zahlen ist.

Was Vorfälligkeitseintschädigung ist

Wenn ein Immobiliendarlehen vor dem Ablauf der festgeschriebenen Zinsbindung zurückgezahlt werden soll, dann entsteht der finanzierenden Bank ein Schaden in Höhe der entgangenen Zinsen. Diesen Schaden lässt sich die Bank durch den Immobilieneigentümer ersetzen. Das ist die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Diese wird dann von der Bank selbst berechnet.

Vermeidung der Vorfälligkeitsentschädigung

Allerdings entsteht eine Vorfälligkeitsentschädigung nicht, wenn das Darlehen zum Ablauf der Zinsbindung komplett abgelöst wird. Auch bei langen Laufzeiten, wie z. B. einer 15 oder 20-jährigen Zinsbindung, entsteht nach 10 Jahren Laufzeit und einer entsprechenden vorzeitigen Kündigung gemäß § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB keine Vorfälligkeitsentschädigung.

Da viele Banken in den letzten Jahren mit Fehlern behaftete Widerrufsbelehrungen an ihre Darlehensnehmer ausgegeben haben, müssen diese keine Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Kündigung zahlen. Vorraussetzung ist allerdings, dass das Darlehen nach dem dem 01. November 2002 aufgenommen wurde. Hierfür gilt es jedoch, die Verträge genau durch Fachleute auf Fehler prüfen zu lassen. So können Sie als Immobilienverkäufer sicher gehen, dass Sie kein Geld verschenken, weil Sie dann Ihr Darlehen widerrufen dürfen. Das bringt Ihnen, dass Sie das Darlehen dann ohne Vorfälligkeitsentschädigung zurück zahlen können.

Auch für Eigentümer, die ihre Immobilie bereits verkauft haben und das Darlehen bereits mit Vorfälligkeitsentschädigung zurückgezahlt haben, lohnt sich eine Überprüfung des Vertrages.
Sie können ebenfalls eine bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurück verlangen.

Fazit

Es lohnt sich also, den Verkauf der Immobilie genau zu planen und Fachleute hinzukommen zu lassen. Denn dadurch erhalten Sie die höchstmögliche Sicherheit beim Verkauf Ihrer Immobilie und Sie vermeiden es unnötiges Geld zu verschenken. Außerdem ersparen Sie sich so eine Menge Ärger.

Wenn Sie weitere Fragen zum Verkauf Ihrer Immobilie haben, dann rufen Sie einfach an oder vereinbaren einen Termin in unserer Immobiliensprechstunde.

 

Bestellerprinzip bei Vermietungen durch Bundesrat jetzt gebilligt

Zum sogenannten Bestellerprinzip bei der Vermietung von Immobilien, gibt es aufgrund des schwebenden Gesetzgebungsverfahrens weiterhin Unsicherheiten bei vielen Vermietern von Wohnungen. Deshalb halten wir Sie weiter auf dem laufenden.

Bundesrat winkt Regelung durch

Am 27. März 2015 hat der Bundesrat das durch den Bundestag beschlossene Gesetz zur Mietpreisbremse mit dem darin enthaltenen sogenannten Bestellerprinzip für die Vermietung von Immobilien gebilligt. Damit wird es nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift übersendet werden. Dadurch wird der mögliche Termin der in Kraft Setzung dieser Regelung konkreter und gilt damit voraussichtlich ab dem 1. Juni 2015. Bis dahin bleibt die alte Regelung gültig.

Weitere Belastung für Vermieter

Mit diesen neuen Regelungen sollen vor allem Mieter doppelt geschützt werden. Durch die Mietpreisbremse ist ein Schutz vor unbegründeten Mieterhöhungen beabsichtigt. Das damit durch die große Koalition eingeführte Bestellerprinzip regelt, dass der Mieter dem Makler ab dem in Kraft Treten des Gesetzes nur noch eine Vergütung schuldet, wenn er ausschließlich für ihn tätig wird.

Somit werden folgende Regulierungen durch den Gesetzgeber bestimmt:

  1. Aufträge zur Vermietung von Immobilien müssen danach in Zukunft schriftlich erteilt werden. Dadurch beabsichtigt der Gesetzgeber, dass Unklarheiten darüber vermieden werden, ob überhaupt ein Auftrag zur Vermietung vorliegt und mit welchem Inhalt er erteilt wurde.
  2. Der Mieter schuldet dem Makler ein Entgelt nur, wenn der Makler ausschließlich auf Veranlassung des Mieters tätig wird. Wenn also ein Vermieter dem Makler die Wohnung zur Vermittlung an die Hand gibt, sich die Immobilie also im Bestand des Immobilienmaklers befindet und ein Interessent hat einen Suchauftrag erteilt, dann darf diese Wohnung diesem Interessenten trotz erteiltem Suchauftrag nicht mehr angeboten werden, wenn die erbrachte Dienstleistung auch vergütetet werden soll.

Fazit

Die erklärte Absicht durch den „Gesetzgeber“ ist es damit, Mieter zu entlasten. Vordergründig erscheint dies durch den Wegfall der Provision für Mieter zunächst auch so zu sein. Möglicherweise sind dies auch nur vorbereitende Maßnahmen durch den „Gesetzgeber“, um zukünftig weitere Belastungen für Mieter, wie Beispielsweise höhere Grundsteuern, leichter Rechtfertigen zu können. Wir von City Immobilienmakler stellen uns auf diese Situation ein und werden in kürze ein neues Angebot für Vermieter von Immobilien bereit halten.

Neues BGH-Urteil zu Renovierungsklauseln in Mietverträgen

Renovierungen in Mietwohnungen sind oft ein Streitpunkt zwischen Mieter und Vermieter. Der Bundesgerichtshof hat hierzu nun am 18. März 2015 erneut geurteilt.

Was das neue Urteil sagt

Renovierungsklauseln in Mietverträgen sind demnach ungültig, wenn eine Wohnung unrenoviert an den Mieter übergeben wurde. In diesen Fällen müssen Mieter keine Renovierungen leisten. Das heißt, dass sie für unterlassene Renovierungen nicht wegen Schadenersatz belangt werden können. Auch während der Mietzeit müssen sie keine Renovierungsarbeiten leisten.

Was erlaubt ist

In manchen Gegenden, wie z. B. in Ballungsräumen war es bislang Praxis von einigen Vermietern, Wohnungen unrenoviert zu übergeben und die Kosten für Renovierungen dem Mieter zu überlassen. Mieter können demnach also nicht verpflichtet werden, Gebrauchsspuren zu beseitigen, die sie nicht verursacht haben, sondern ein Vormieter.
Zusätzlich ist eine generelle Verpflichtung von Mietern, anteilige Renovierungskosten beim Auszug zu übernehmen, nicht erlaubt.

Renovierungsarbeiten in Mietwohnungen sind nach dem Urteil (BGH – AZ: VIII ZR 185/14 vom 18.03.2015) also durchweg die Sache des Vermieters. Zusätzlich ist dies in § 535 BGB nachzulesen. Mieter können demnach nur für selbst verursachte Abnutzungen in Anspruch genommen werden.

Fazit

Möglicherweise werden hierdurch in Zukunft überwiegend nur renovierte Wohnungen übergeben, weil dadurch der Streitpunkt der Kostenübernahme von Schönheitsreparaturen umgangen wird. Eventuell hat dies auch Auswirkungen auf die Höhe der zukünftigen Kaltmieten. Wer seine Immobilie vermieten möchte und Rechtsstreitigkeiten umgehen will, der sollte auf Rechtssichere Mietverträge auf Grundlage der aktuellen Rechtsprechung zurückgreifen.

Möbliertes Wohnen als Alternative

Berufstätige Menschen, die an einem neuen oft weit von der Heimat entfernten Ort, eine Unterkunft brauchen, haben verschiedene Möglichkeiten. Erfahren Sie hier, wie Sie möbliertes Wohnen als Alternative nutzen können.

Was möblierte Wohnungen sind

Bei möblierten Wohnungen handelt es sich gewöhnlich um Mietwohnungen, die mit Möbeln ausgestattet sind. Es gibt hierbei Wohnungen, die Teilweise mit Möbeln bestückt sind (Teilmöblierung) und es gibt auch Mietwohnungen, die komplett ausgestattet sind (Vollmöblierung).

Von wem sie bewohnt werden

Häufig werden solche Wohnungen in Universitätsstädten von Studenten während der Dauer des Studiums genutzt. Von dieser Art zu wohnen machen auch oft Praktikanten, Trainees Projektmanager sowie Ingenieure oder Berufspendler für eine bestimmte Zeit Gebrauch, um z. B. eine Probezeit bei einer neuen Arbeitsstelle abzuwarten, bevor die Familie nachgeholt wird. Deshalb wird hierfür auch der Begriff „Wohnen auf Zeit“ verwendet.
Wer sich für diese Wohnform entscheidet, erspart sich einen aufwendigen Umzug und ggf. die Anschaffung von weiteren Möbeln. Außerdem bleibt derjenige in höchstem Maße flexibel und hat im Gegensatz zum Hotelzimmer eine höhere Wohnqualität sowie Privatsphäre.

Die Ausstattung

In möbliertem Wohnraum ist alles da, was im Normalfall zum angenehmen Wohnen benötigt wird. Dazu zählen Beispielsweise die Möbel, Einbauküche mit Geschirr, Töpfen und Pfannen, Haushaltsgeräte wie z. B. Waschmaschine oder auch Radio und Fernsehgeräte. So braucht der Mieter nur noch seine persönlichen Sachen mitbringen und kann so die gewünschte Gemütlichkeit in der Wohnung herstellen.
Auch in Hannover gibt es Immobilien, die als Mietwohnungen möbliert angeboten werden.
Ein Beispiel für eine solche möblierte Wohnung finden Sie aktuell in unserem Immobilienangebot.