In den meisten Städten heißt die Regel „Lage, Lage, Lage". In Braunschweig stimmt sie beim Wohnungskauf nur halb. Zwischen dem Nachkriegsbestand der Baujahre 1950 bis 1977 (rund 2.140 €/m²) und Neubau ab 2011 (rund 4.070 bis 4.200 €/m²) liegt fast der Faktor zwei - und dieser Abstand ist größer als der zwischen den meisten Stadtteilen (Kaufpreisauswertungen des Gutachterausschusses für Grundstückswerte Braunschweig-Wolfsburg, Stand 2024).
Praktisch heißt das: Ihr Budget entscheidet zuerst über das Baujahr und erst danach über den Stadtteil. Wer 250.000 € hat, kauft entweder rund 60 m² Neubau am Stadtrand oder rund 115 m² Bestand in der Weststadt - zwei völlig verschiedene Leben. Und die Bestandswohnung bringt eine Rechnung mit, die im Exposé nicht steht: Bei einem Gebäude ab 32 Jahren nennt § 28 Abs. 2 II. BV als Instandhaltungsreferenz 18,62 €/m² Wohnfläche und Jahr (Fassung ab 01.01.2026). Bei 115 m² sind das rund 2.140 € jährlich. Fließt weniger in die Erhaltungsrücklage der Eigentümergemeinschaft, kommt der Rest später als Sonderumlage.
Genau deshalb beginnt unsere Arbeit nicht mit einer Objektliste, sondern mit Ihrem Budget inklusive der rund 10 % Nebenkosten, Ihrem Zeithorizont und der Frage, wie viel Sanierung Sie tragen wollen. Danach sehen Sie unsere
aktuellen Objekte in Braunschweig, einen Überblick über die
Immobilienpreise und - wenn Sie vor dem Kauf noch verkaufen müssen - eine
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Immobilienmakler Braunschweig.