1. Suchprofil schärfen #
Haustyp, Zimmerzahl, Wohnfläche, Grundstück, Budget und akzeptierter Modernisierungsbedarf werden festgelegt, ebenso die Ausschlusskriterien. In einem Markt dieser Größe verhindert ein scharfes Profil vor allem Zeitverlust an Objekten, die ohnehin nicht passen.
2. Objekte vorqualifizieren #
Nicht jedes Inserat enthält die entscheidungsrelevanten Angaben. Der Partnermakler prüft Exposé, Grundrisse, Lageangaben und verfügbare Unterlagen vor der Besichtigung und erkennt dabei auch, ob ein Treffer überhaupt in Groß-Buchholz liegt.
3. Angebotspreis gegen den Stadtteilmarkt prüfen #
Der aufgerufene Preis wird nicht isoliert betrachtet, sondern gegen vergleichbare Häuser im Stadtteil gestellt: Grundstückssituation, Bauzustand, erkennbare Investitionen und Mikrolage. Das ergibt eine sachliche Grundlage für Ihre Entscheidung und später für Ihr Angebot.
4. Besichtigung vorbereiten und auswerten #
Raumaufteilung, Belichtung, Bausubstanz, Heizung, Fenster, Dach, Keller und Außenanlagen werden systematisch statt nach Eindruck betrachtet. Bleiben technische Fragen offen, ist die Einschätzung eines geeigneten Sachverständigen der nächste Schritt.
Berücksichtigt werden Angebotspreis, festgestellter Modernisierungsbedarf, die Nachfrage nach dem Objekt und Ihre Budgetgrenze. Eine Finanzierungsbestätigung unterstreicht gegenüber der anbietenden Seite, dass Ihr Angebot belastbar ist.
6. Finanzierung abstimmen #
Der Kaufpreis ist nur ein Teil des Bedarfs. Erwerbsnebenkosten und geplante Modernisierungen gehören in dieselbe Rechnung. Vor einer verbindlichen Zusage sollten Darlehenshöhe, Eigenkapital und monatliche Belastung geklärt sein.
7. Notartermin vorbereiten #
Den Kaufvertragsentwurf erhalten Sie vorab zur Prüfung. Übergabe, Zahlungsfälligkeit, übernommene Einbauten und bekannte Besonderheiten werden vor dem Termin geklärt. Der Notar beurkundet neutral und ersetzt die wirtschaftliche und technische Prüfung des Hauses nicht.