Einfamilienhäuser #
Das freistehende Einfamilienhaus ist der Klassiker in den Pattenser Wohngebieten: eigener Garten, Privatsphäre, flexible Raumaufteilung. Prüfen Sie neben dem Kaufpreis den Pflege- und Instandhaltungsaufwand. Als Faustregel gilt eine jährliche Rücklage von etwa einem Prozent des Gebäudewerts, bei älteren Häusern eher mehr.
Doppelhaushälften #
Doppelhaushälften verbinden ein eigenes Grundstück mit sparsamerer Flächennutzung und liegen preislich meist unter dem freistehenden Haus. Achten Sie auf den Schallschutz an der Trennwand, auf die Grundstücksaufteilung und darauf, ob gemeinsame Anlagen wie Zuwegung, Hausanschlüsse oder eine Doppelgarage vertraglich geregelt sind.
Reihenhäuser #
Reihenhäuser sind kompakt, energetisch oft günstiger als das freistehende Pendant und mit kleinerem Garten leichter zu pflegen. Entscheidend sind ein gut nutzbarer Grundriss über die Etagen, ausreichend Stellplätze und die Frage, ob es sich um ein Mittel- oder ein Endhaus handelt: Endhäuser haben mehr Licht und Grundstück, kosten aber in der Regel mehr.
Bungalows und barrierearme Häuser #
Wohnen auf einer Ebene ist gefragt, das Angebot bleibt begrenzt, weil ein Bungalow viel Grundstücksfläche beansprucht. Prüfen Sie konkret, ob Türbreiten, Schwellen, Duschzugang und Zuwegung wirklich barrierearm sind. Viele Bungalows aus den 1960er und 1970er Jahren sind es nur auf den ersten Blick.
Häuser mit Einliegerwohnung und Mehrfamilienhäuser #
Eine separate Einliegerwohnung ermöglicht Mehrgenerationenwohnen, Vermietung oder die Kombination von Wohnen und Arbeiten. Klären Sie vorab, ob die Wohneinheit baurechtlich genehmigt ist, ob eigene Zähler und ein abgeschlossener Zugang vorhanden sind und welche Mietverträge bestehen. Ein bestehendes Mietverhältnis geht mit dem Kauf auf Sie über, und Eigenbedarf lässt sich nicht kurzfristig durchsetzen.
Sanierungsbedürftige Häuser und Hofstellen #
In den Dörfern kommen regelmäßig ältere Häuser und ehemalige Hofstellen auf den Markt, teils mit sehr großen Grundstücken. Der Reiz liegt in Lage und Substanz, das Risiko in den Kosten. Kritisch sind Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Elektrik, Leitungen sowie Feuchtigkeit im Sockel und Keller. Steht das Gebäude unter Denkmalschutz, sind Material- und Ausführungsvorgaben zu beachten, dafür sind erhöhte Abschreibungen und Förderungen möglich.