Ein gutes Exposé beantwortet die Fragen, die sonst am Telefon gestellt werden: Haustyp, Baujahr, Wohn- und Nutzfläche, Raumaufteilung, Grundstücksgröße und Zuschnitt, Heizungsart und energetische Kennwerte, Zustand der zentralen Bauteile, Stellplätze und Nebengebäude, möglicher Übergabetermin sowie bekannte Besonderheiten. Formulierungen wie „vollständig saniert“ sollten durch konkrete Angaben ersetzt werden: welche Arbeit, in welchem Jahr, in welchem Umfang. Daran erkennen Interessenten, ob nur Oberflächen erneuert wurden oder auch Leitungen, Fenster, Dach und Heizung.
Vor einem Termin erhalten Interessenten Preis, Eckdaten und Zeitplan. Das filtert Anfragen, die ohnehin nicht passen. Bewährt haben sich Einzeltermine oder kleine, zeitlich getrennte Gruppen mit Zugang zu allen relevanten Bereichen, einschließlich Keller, Dachboden, Heizungsraum und Garten. Fragen zu Mängeln, Umbauten und laufenden Kosten werden gegenüber allen Interessenten gleich beantwortet.
Nach dem Termin lohnt eine kurze, dokumentierte Rückmeldung: Besteht weiterhin konkretes Kaufinteresse? Sind technische oder rechtliche Fragen offen? Wird eine Finanzierung benötigt? Welcher Zeitplan ist gewünscht? Muss eine weitere Person oder ein Sachverständiger das Haus sehen? Eine zweite Besichtigung ist bei Häusern üblich und sollte genug Zeit für eine sorgfältige Prüfung lassen.