Wer in Braunschweig verkauft, verkauft in einem Markt mit extremer Spreizung. Der Bodenrichtwert für Wohnbaufläche reicht zum Stichtag 01.01.2025 von 96 €/m² in Stiddien bis 652 €/m² in der Innenstadt (Gutachterausschuss für Grundstückswerte Braunschweig-Wolfsburg / BORIS Niedersachsen). Zwischen diesen Polen liegen das Siegfriedviertel mit 333 €/m² und Gliesmarode mit 263 €/m² – wobei Gliesmarode gegenüber dem Vorjahr um 4,7 % nachgegeben hat, während die Innenstadt um 8,8 % zulegte. Eine pauschale Aussage über „den Braunschweiger Markt" ist deshalb wertlos.
Genauso wichtig ist das Baujahr. Eigentumswohnungen der Baujahre 1950 bis 1977 liegen laut Kaufpreisauswertungen des Gutachterausschusses (Stand 2024) bei rund 2.140 €/m², Neubau ab 2011 bei rund 4.070 bis 4.200 €/m². Der Unterschied ist größer als der Unterschied zwischen vielen Stadtteilen. Für Eigentümer eines gründerzeitlichen Hauses im Östlichen Ringgebiet oder eines Nachkriegsbaus im Westlichen Ringgebiet bedeutet das: Der energetische Zustand und der Modernisierungsstand entscheiden über den Preis, nicht die Adresse allein.
Deshalb steht am Anfang immer die Begehung. Wir schauen uns Dach, Heizung, Fenster und Bausubstanz an, bevor wir eine Zahl nennen. Danach folgen die
kostenlose Immobilienbewertung, ein Blick auf die aktuellen
Immobilienpreise und ein Gespräch über Zeitplan, Erlöserwartung und den passenden Verkaufsweg. Wenn Sie zusätzlich wissen wollen, wie wir in Braunschweig insgesamt arbeiten, finden Sie das auf unserer Seite
Immobilienmakler Braunschweig.