Vollständige Unterlagen entscheiden darüber, wie schnell die Bank des Käufers zusagt. Für Haus und Grundstück sind das regelmäßig: Grundbuchauszug, Flurkarte, Bauzeichnungen und Wohnflächenberechnung, Baugenehmigungen samt Nachweisen über spätere Umbauten, Baubeschreibung, Belege zu Modernisierungen, Grundsteuerbescheid, Angaben zu Erschließungs- und Anliegerbeiträgen sowie Versicherungsunterlagen.
Bei einer Eigentumswohnung kommen Teilungserklärung,
Aufteilungsplan, Hausgeldabrechnung, Wirtschaftsplan, Protokolle der Eigentümerversammlungen, Beschlusssammlung, Verwaltervertrag, Angaben zur Instandhaltungsrücklage und zu beschlossenen Sonderumlagen hinzu. Diese Unterlagen stellt üblicherweise die WEG-Verwaltung bereit. Bei vermieteten Objekten zusätzlich Mietvertrag mit Nachträgen, Mietzahlungsübersicht, letzte Betriebskostenabrechnung und Kautionsnachweis.
Fehlende Bauunterlagen fordern Sie beim Bauamt der Samtgemeinde Eschede beziehungsweise beim Landkreis Celle an, und zwar vor dem ersten Inserat. Weicht der Grundriss vom tatsächlichen Zustand ab, klären Sie, ob der Umbau genehmigt war. Ungeklärte Abweichungen kosten später Kaufpreis, weil sie in der Finanzierungsprüfung auffallen.