Fragen Sie mehrere Objekte parallel an, auch solche, die nur knapp passen. Vergleichsmaterial macht Sie schneller entscheidungsfähig, und die Besichtigung ist die einzige Situation, in der Sie Zustand und Grundriss wirklich beurteilen können.
Nehmen Sie zum Termin Zollstock oder Lasermessgerät, eine Taschenlampe, das Handy für Fotos und eine Prüfliste mit. Gehen Sie systematisch vor und nicht nur durch die Räume, die auf den ersten Blick Freude machen.
Am Objekt selbst: Feuchtigkeitsspuren an Kellerwänden und in Raumecken, Zustand von Fenstern und Dichtungen, Alter und Typ der Heizung, Zustand von Dach und Fassade, Elektroinstallation und Sicherungskasten, Wasserdruck, Schallverhalten zu Nachbarräumen.
Zum Umfeld: Ausrichtung der Wohnräume, Nachbarbebauung und mögliche Verschattung, Stellplätze und Parksituation auf der Straße, Zuwegung, Müllstandort.
An die Verkäuferseite: Warum wird verkauft? Wie lange ist das Objekt bereits am Markt? Welche Sanierungen wurden wann durchgeführt und mit welchen Nachweisen? Welche Mängel sind bekannt? Welche laufenden Kosten fallen jährlich an? Welcher Übergabetermin ist möglich?
Bevor Sie ein Angebot abgeben, sehen Sie sich das Objekt ein zweites Mal an, idealerweise mit fachkundiger Begleitung und bei anderem Wetter oder anderer Tageszeit.