Um eine Ergebnisliste objektiv vergleichbar zu machen, sollten drei Hauptkriterien als Filter genutzt werden:
Der Preis. Beim Kauf sollte die Obergrenze so gesetzt werden, dass die Kaufnebenkosten, wie Grunderwerbsteuer, Notargebühren und Grundbucheintragungen, bereits einkalkuliert sind. Bei Mietobjekten ist die Kaltmiete der primäre Filterwert, während die Warmmiete die tatsächliche finanzielle Belastung bestimmt. Da Objekte mit niedriger Kaltmiete oft höhere Vorauszahlungen haben, empfiehlt es sich, die Preisspanne im Filter bewusst etwas weiter zu fassen.
Die Fläche. Der Quadratmeterpreis ist das einzige Instrument, um Objekte unterschiedlicher Größe vergleichbar zu machen. Es ist ratsam, diesen Wert manuell zu berechnen. Dabei sollte geprüft werden, welche Flächen tatsächlich zur Wohnfläche zählen. Ausgebaute Dachböden, Wintergärten oder Souterrainräume werden oft unterschiedlich gewertet. Bei Häusern muss die Grundstücksfläche als zweite Kennzahl zwingend mitberücksichtigt werden.
Die Ausstattung. Hier lassen sich die Angebote am deutlichsten differenzieren. Maßgebend sind das Baujahr, die letzte Modernisierung, die Heizungsart sowie der Energiekennwert aus dem Energieausweis. Auch der Zustand von Fenstern und Dach, das Vorhandensein einer Garage oder eines Stellplatzes sowie Balkone und Gärten sind wertbestimmend. Bei Wohnungen spielen zudem die Etage, das Vorhandensein eines Aufzugs und die Höhe des Hausgelds eine Rolle.