Der Stadtbezirk ist kein einheitlicher Markt, sondern setzt sich aus mehreren Quartieren mit klar unterschiedlichem Charakter zusammen. Die genaue Einwohnerzahl und die Fläche des Stadtbezirks Mitte lassen sich der amtlichen Statistik der Landeshauptstadt Hannover entnehmen. Anhand dieser Basisdaten lässt sich die Bevölkerungsdichte und die Angebotsquote je Tausend Einwohner berechnen, was den Bezirk als dicht besiedeltes Kernstadtgebiet bestätigt.
Die Innenstadt im engeren Sinn, also das Gebiet um Kröpcke, Rathaus und Altstadt, ist überwiegend gewerblich geprägt. Wohnungen liegen hier oft in den Obergeschossen von Geschäftshäusern. Sie sind hervorragend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, dafür aber lauter und knapper.
Die Calenberger Neustadt westlich der Leine gilt als das ruhigere Wohnquartier des Bezirks. Hier finden sich kleinteilige Bebauung, ein ordentlicher Altbauanteil und kurze Wege in die Fußgängerzone der Innenstadt. Gleichzeitig ist dieses Viertel stark durch Landesbehörden und moderne Verwaltungsbauten geprägt, was das Angebot an Wohnraum in unmittelbarer Nachbarschaft stabilisiert.
Die Oststadt ist das klassische Altbauviertel von Hannover. Gründerzeitblöcke mit Nahversorgung im Erdgeschoss dominieren das Bild. Hier leben viele Menschen in Zwei- und Dreizimmerwohnungen. In diesem Viertel konzentriert sich ein großer Teil der Miet- und Eigentumsangebote des gesamten Bezirks.
Das Zooviertel bildet das obere Preissegment im Bezirk Mitte. Großzügige Wohnungen, Villenbestand und die direkte Nähe zur Eilenriede machen diese Lage besonders begehrenswert. Angebote sind hier selten und stehen entsprechend kurz online, sobald sie inseriert werden.