Eine klare Filterkombination spart Zeit und hilft, realistische Angebote schneller zu erkennen. Beginnen Sie mit den unverzichtbaren Anforderungen. Ergänzen Sie optionale Wünsche erst danach, damit potenziell passende Objekte nicht vorschnell aus der Trefferliste verschwinden.
Vermarktungsart auswählen #
Legen Sie zuerst fest, ob Sie kaufen oder mieten möchten. Dadurch trennen Sie Angebote mit unterschiedlichen Preisangaben und Vertragsbedingungen.
Wenn beide Optionen infrage kommen, vergleichen Sie nicht nur Kaufpreis und Kaltmiete. Stellen Sie die voraussichtliche Warmmiete der monatlichen Finanzierung, dem Hausgeld, notwendigen Rücklagen und möglichen Modernisierungskosten gegenüber. Berücksichtigen Sie beim Kauf zusätzlich die Erwerbsnebenkosten, insbesondere Grunderwerbsteuer sowie Notar- und Grundbuchkosten.
Immobilientyp bestimmen #
Wählen Sie zwischen Wohnung, Haus, Grundstück oder Gewerbeimmobilie. Innerhalb der Wohnungssuche können je nach Datenbestand weitere Kategorien verfügbar sein, zum Beispiel:
- Etagenwohnung
- Erdgeschosswohnung
- Dachgeschosswohnung
- Maisonette-Wohnung
- Penthouse
- Apartment
In der urban geprägten Oststadt liegt der Schwerpunkt des Angebots auf Wohnungen. Wer ausschließlich nach einem Haus oder Grundstück sucht, sollte deshalb mit einer deutlich kleineren Trefferzahl rechnen.
Preisrahmen festlegen #
Definieren Sie einen maximalen Kaufpreis oder eine maximale monatliche Miete. Prüfen Sie bei Mietangeboten, ob der angezeigte Betrag die Kaltmiete, eine Teilinklusivmiete oder bereits die Warmmiete bezeichnet.
Ein sehr enger Preisfilter kann Wohnungen ausblenden, die wegen ihrer niedrigeren Nebenkosten oder ihres besseren Zustands insgesamt dennoch interessant sind. Setzen Sie die Obergrenze zunächst etwas weiter und vergleichen Sie anschließend die Gesamtkosten. Beim Kauf sollten notwendige Renovierungen und mögliche Arbeiten am Gemeinschaftseigentum in die Kalkulation einfließen.
Zimmerzahl und Wohnfläche eingrenzen #
Die Zimmerzahl allein sagt wenig über die Alltagstauglichkeit aus. Eine gut geschnittene Wohnung mit weniger Fläche kann besser nutzbar sein als ein größeres Objekt mit langen Fluren oder Durchgangszimmern. Vergleichen Sie deshalb Grundriss, Wohnfläche und Raumaufteilung gemeinsam.
Berücksichtigen Sie bereits bei der Suche, ob Sie ein Arbeitszimmer, ein Kinderzimmer oder ausreichend Bewegungsfläche für einen barrierearmen Alltag benötigen. Prüfen Sie im Exposé außerdem, wie Balkon, Terrasse, Dachschrägen oder Nebenflächen bei der Flächenangabe berücksichtigt wurden. Keller und nicht ausgebaute Abstellräume zählen üblicherweise nicht automatisch zur Wohnfläche.
Ausstattung auswählen #
Zu den häufig gesuchten Ausstattungsmerkmalen gehören:
- Balkon, Terrasse oder Loggia
- Einbauküche
- Tageslichtbad
- Aufzug
- Keller oder Abstellraum
- Stellplatz oder Garage
- Gäste-WC
- barrierearmer Zugang
- energieeffiziente Heiztechnik
- bezugsfertiger oder modernisierter Zustand
Jedes zusätzliche Pflichtmerkmal verkleinert die Trefferliste. Aktivieren Sie deshalb nur Eigenschaften, auf die Sie nicht verzichten können. Wünsche wie eine bestimmte Etage, ein konkreter Bodenbelag oder die Ausrichtung einzelner Räume lassen sich später in den Detailansichten prüfen.