Burgwedel gliedert sich in mehrere Ortsteile, die für Kapitalanleger unterschiedliche Profile bieten. Großburgwedel bildet das Zentrum mit guter Infrastruktur, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten. Kleinburgwedel, Oldhorst, Thönse, Wettmar, Engensen und Fuhrberg ergänzen das Bild – teils ländlich geprägt, teils durch Neubaugebiete wachsend.
Die Anbindung an Hannover ist ein Standortvorteil. Die S-Bahn-Linie S7 verbindet Burgwedel in rund 20 Minuten mit dem Hannoveraner Hauptbahnhof. Ergänzt wird das Angebot durch Regionalbusse, die Bundesstraße B3 und die Autobahn A7 im Westen des Gemeindegebiets. Pendler schätzen diese Erreichbarkeit, was die Nachfrage nach Mietwohnungen stützt.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Region Hannover veröffentlicht jährlich den Grundstücksmarktbericht mit amtlichen Bodenrichtwerten und Kaufpreissammlungen für Burgwedel. Laut aktuellen Auswertungen liegen die Bodenrichtwerte für Wohnbauflächen in den Ortsteilen zwischen 250 und 450 Euro pro Quadratmeter – mit Spitzenwerten in zentrumsnahen Lagen von Großburgwedel.
Die Bevölkerungsentwicklung stützt die Nachfrage. Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) prognostiziert für die Region Hannover bis 2035 einen weiteren Zuzug. Burgwedel profitiert als Wohnstandort im Speckgürtel. Der Mietspiegel des Landkreises Hannover, der als ortsübliche Vergleichsmiete gemäß § 558c BGB herangezogen wird, weist für Bestandswohnungen in Burgwedel aktuell eine Spanne von 9 bis 12 Euro pro Quadratmeter aus – abhängig von Baujahr, Ausstattung und Ortsteil.
Neubaugebiete wie „Am Moorkamp“ in Großburgwedel oder „Wettmar-West“ erweitern das Angebot. Gleichzeitig bleibt der Bestand an vermieteten Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäusern begrenzt. Wer hier investiert, findet oft Objekte aus den 1970er- bis 1990er-Jahren mit Sanierungspotenzial – ein Hebel für Wertsteigerung durch Modernisierung.
Für Kapitalanleger relevant: Die Grunderwerbsteuer in Niedersachsen beträgt 5,0 % (§ 11 GrEStG). Die lineare AfA für Wohngebäude liegt bei 2 % p.a. für Bestandsbauten (Baujahr vor 2023) und 3 % p.a. für Neubauten ab 2023 (§ 7 Abs. 4 EStG, Jahressteuergesetz 2022). Die Spekulationsfrist nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG beträgt zehn Jahre.
Wer eine
Eigentumswohnung in Burgwedel kaufen oder ein
Grundstück in Burgwedel erwerben möchte, findet in den Ortsteilen unterschiedliche Einstiegspunkte. Auch das
Vermieten einer Immobilie in Burgwedel lässt sich über unser Netzwerk effizient steuern.