Lage #
Braunschweig ist kein einheitlicher Markt. Ein Reihenhaus in Lehndorf, eine Altbauwohnung im Östlichen Ringgebiet, ein Einfamilienhaus in Riddagshausen und eine Neubauwohnung in Innenstadtnähe folgen jeweils eigenen Nachfragemustern. In die Bewertung fließen die Mikrolage ein (Straßenzug, Lärmbelastung, Ausrichtung, Nachbarbebauung) ebenso wie die Makrolage (Anbindung, Nahversorgung, Schulen, Nähe zu Arbeitgebern wie der TU Braunschweig oder den Forschungs- und Industriestandorten der Region).
Wichtig für das Verständnis: Lage ist hier ein Bewertungsfaktor für Ihr konkretes Objekt, keine Preisliste. Wir erklären Ihnen, wie Ihre Lage Ihren Wert beeinflusst, nicht was ein Stadtteil im Durchschnitt kostet.
Objekt und Zustand #
Grundriss, Zuschnitt, Geschosszahl, Keller, Garage oder Stellplatz, Balkon, Garten und Barrierefreiheit wirken unmittelbar auf die Nachfrage. Bei Bestandsimmobilien entscheidet häufig weniger das Baujahr als die Frage, wann zuletzt Dach, Fenster, Leitungen und Heizung erneuert wurden. Zwei Häuser gleichen Baujahres in derselben Straße können deshalb weit auseinanderliegen.
Bodenwert #
Der Wert des Grund und Bodens ist einer von mehreren Rechenbausteinen, besonders beim freistehenden Haus mit großem Grundstück. Er geht als Input in die Bewertung ein, ersetzt sie aber nicht.
Rechtliche Gegebenheiten #
Baulasten, Denkmalschutz, Erbbaurecht, Wohnrechte oder die Teilungserklärung bei Eigentumswohnungen können den Wert erheblich verändern. Solche Punkte fallen in der Ersteinschätzung nur auf, wenn Sie sie nennen. Sagen Sie uns, was Sie wissen, auch wenn es unangenehm klingt. Eine überraschend entdeckte Belastung korrigiert das Ergebnis später härter als eine früh einkalkulierte.