Zwischen zwei Häusern im selben Ort können enorme Wertunterschiede liegen. Diese Merkmale wirken sich in der Immobilienbewertung am deutlichsten aus:
Grundstück: Die Größe, der Zuschnitt, die Ausrichtung, die
Topografie, der Erschließungszustand, eine mögliche Teilbarkeit und die planungsrechtlich zulässige Nutzung prägen den Bodenwert.
Gebäudeart und Baujahr: Ob es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus, eine Doppelhaushälfte, eine Wohnung oder ein Mehrfamilienhaus handelt, dazu die Bauweise und das Alter der Bausubstanz, sind grundlegende Faktoren.
Wohnfläche und Grundriss: Hier geht es nicht nur um die nackte Quadratmeterzahl, sondern um die tatsächliche Nutzbarkeit. Ein durchdachter Grundriss und ein zeitgemäßer Zuschnitt sind deutlich mehr wert als ungenutzte oder unpraktische Fläche.
Zustand und Modernisierungsstand: Dach, Fenster, Heizung, Elektrik, Leitungen, Bäder und Dämmung. Entscheidend ist weniger die ästhetische Optik als die Frage, welche finanziellen Investitionen ein Käufer in den nächsten Jahren einplanen muss.
Energetische Situation: Der Energieausweis und die Art der Heizungsanlage sind heute ein regulär abgefragtes Wertmerkmal, das den Wert signifikant beeinflussen kann.
Nutzung und Rechte: Ist das Objekt eigengenutzt oder vermietet? Bestehende Mietverträge sowie eingetragene Rechte und Lasten in Abteilung II des Grundbuchs verändern den Verkehrswert.
Lage: Die Anbindung, die Infrastruktur, die Nachbarschaft und Immissionen spielen eine große Rolle. Innerhalb einer Gemeinde wie Eschede gibt es dabei durchaus spürbare Unterschiede zwischen dem Ortskern, der Ortsrandlage und den zugehörigen Ortsteilen.