Diese Merkmale bewegen den Wert Ihrer Davenstedter Immobilie am stärksten und erfordern eine genaue Betrachtung:
Baujahr und Bauweise. Ein massiv gebautes Siedlungshaus aus den Fünfzigern, ein Reihenhaus aus den Siebzigern und ein Neubau von heute unterscheiden sich in Grundriss, Deckenhöhe, Dämmstandard und Restnutzungsdauer erheblich. Die Restnutzungsdauer ist keine bloße Formalie, sie geht als zentrale Kennzahl direkt in die Wertermittlung ein.
Modernisierungsstand. Entscheidend ist nicht nur, ob modernisiert wurde, sondern was und wann. Heizung, Fenster, Dach, Elektrik, Bäder und Leitungen haben unterschiedliche Lebensdauern. Ein neues Bad bei alter Heizung hebt den Wert oft weniger, als viele Eigentümer annehmen.
Energetischer Zustand. Der Energieausweis spielt eine wachsende Rolle. Die zu erwartenden Heizkosten und anstehende gesetzliche Pflichten werden von Interessenten heute sichtbar in ihr Kalkül einbezogen und beeinflussen die Zahlungsbereitschaft.
Wohnfläche und Grundriss. Zwei Häuser mit identischer Fläche sind nicht gleich viel wert, wenn eines einen zeitgemäßen Schnitt bietet und das andere über ein unmodernes Durchgangszimmer im Obergeschoss verfügt.
Grundstück. Größe, Zuschnitt, Ausrichtung, Hanglage und Baumbestand sind wichtig. Vor allem die planungsrechtliche Ausnutzbarkeit entscheidet über den Wert. Ob eine Teilung oder eine Nachverdichtung möglich ist, kann den Wert deutlich verschieben.
Rechte und Lasten. Wegerechte, Wohnrechte, Nießbrauch, Erbbaurecht und Eintragungen im Baulastenverzeichnis werden regelmäßig übersehen, wirken sich aber unmittelbar auf den Verkehrswert aus.
Besonderheiten bei Eigentumswohnungen. Hier kommen der Miteigentumsanteil, die Lage im Gebäude, ein möglicher Stellplatz, der Zustand des Gemeinschaftseigentums, die Höhe der Instandhaltungsrücklage, beschlossene Sonderumlagen sowie Einschränkungen aus der Teilungserklärung hinzu.