Eine Immobilienbewertung in Lehre beantwortet zuerst eine einzige Frage: Was ist dieses Haus, diese Wohnung, dieses Grundstück heute wert? Die Wertermittlung ist dabei eine eigenständige Leistung und keine Vorstufe zu irgendetwas. Sie können sie in Anspruch nehmen, weil Sie geerbt haben, weil eine Bank eine Beleihungsgrundlage braucht, weil Sie Ihr Vermögen ordnen, oder weil Sie irgendwann verkaufen wollen. Diese Seite erklärt, welcher Wert dabei ermittelt wird, mit welchem Verfahren, aus welchen Daten, mit welchen Unterlagen, und ab wann eine kostenlose Einschätzung nicht mehr ausreicht.
Der wichtigste Unterschied zuerst, weil er fast jede Enttäuschung im Bewertungsgespräch erklärt.
Der Verkehrswert (auch Marktwert) ist der Preis, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr am Stichtag zu erzielen wäre. Er ist ein nach normierten Regeln abgeleiteter Wert, unabhängig von persönlichen Umständen wie Zeitdruck oder Verhandlungsgeschick.
Der Angebotspreis ist die Zahl, mit der ein Objekt in den Markt geht. Er liegt je nach Nachfragelage und Vermarktungsstrategie über oder unter dem Verkehrswert und ist eine Entscheidung, keine Berechnung.
Eine kostenlose Marktwerteinschätzung liefert eine begründete Spanne für den Verkehrswert, üblicherweise als Korridor und nicht als eine einzelne Zahl auf den Euro genau. Wer eine punktgenaue, rechtssichere Zahl braucht, landet beim Verkehrswertgutachten (dazu weiter unten).