Der Aufschlag für Neubau ist in Braunschweig ungewöhnlich klar zu beziffern. Eigentumswohnungen mit Baujahr ab 2011 lagen laut den Kaufpreisauswertungen des Gutachterausschusses für Grundstückswerte Braunschweig-Wolfsburg (Stand 2024) bei rund 4.070 bis 4.200 €/m². Wohnungen der Baujahre 1950 bis 1977 lagen bei rund 2.140 €/m². Das sind ungefähr 90 % Aufschlag – und damit ein größerer Unterschied, als er zwischen den meisten Stadtteilen besteht.
Diese Differenz ist kein Aufpreis für Neuheit, sondern für vier konkrete Dinge: Energieeffizienz und damit niedrigere Betriebskosten, Schallschutz nach heutigem Standard, weitgehende Barrierefreiheit mit Aufzug – und die Tatsache, dass in den ersten Jahren keine Sanierung ansteht. Wer stattdessen Bestand kauft, kauft mit einem Sanierungsbudget. Die ehrliche Rechnung lautet deshalb nicht „Neubau ist teuer“, sondern: Was kostet es, einen Bestandsbau der Baujahre 1950 bis 1977 auf einen vergleichbaren energetischen Stand zu bringen, und wie viel davon können Sie selbst leisten?
Genau an dieser Stelle ist es nützlich, dass unser Makler vor Ort auch zertifizierter Bau- und Sachverständiger ist. Er kann bei einem Bestandsobjekt beziffern, was Dach, Heizung, Fenster und Elektrik tatsächlich kosten würden, statt es zu schätzen. Erst dann lässt sich der Neubauaufschlag ehrlich gegenrechnen.
Nächste Schritte: die
aktuellen Objekte in Braunschweig durchsehen, die
Immobilienpreise zum Abgleich heranziehen und – falls Sie zur Finanzierung des Kaufs zuerst etwas verkaufen müssen – eine
Immobilienbewertung ansetzen. Wie wir in der Stadt insgesamt arbeiten, steht auf der Seite
Immobilienmakler Braunschweig.