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Panoramablick über Lilienthal – Rathaus, Maschsee und Skyline
Überblick, Epochen & Ereignisse

Geschichte von Lilienthal

Der Bremer Bischof und erste Hamburger Erzbischof Ansgar von Bremen ließ 865 auf dem kleinen Geesthügel der heutigen St.-Jürgens-Kirche eine steinerne Wegkapelle errichten. Im Jahr 937 wurde das Dorf Trupe erstmals erwähnt, 1183 seine Kapelle. Die Erschließung des Sankt-Jürgenslandes im Westen des heutigen Gemeindegebietes durch holländische Siedler (Hollerkolonisation) begann 1106.

Interessantes in Lilienthal

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Kloster Lilienthal

Epochen, Ereignisse & Entwicklungen – kompakt erklärt. Epochen, Ereignisse & Entwicklungen – kompakt erklärt. Stadt am Wasser mit viel Grün: Eilenriede, Maschsee, Leineaue – plus kurze Wege in die Innenstadt.

Frühzeit & erste Erwähnungen – archäologische Spuren, frühe Siedlungen, erste Urkunden.
Namensdeutung & Zugehörigkeiten – Herkunft des Ortsnamens, Herrschaften, Ämter.
Wandel bis heute – Wirtschaft, Infrastruktur, Bevölkerung und Alltagsleben.
Leineaue & Stadtraum Lilienthal

Schweden

Epochen, Ereignisse & Entwicklungen – kompakt erklärt. Epochen, Ereignisse & Entwicklungen – kompakt erklärt. Starke Arbeitgeber, hervorragende Ausbildung und Forschung von Medizin bis Maschinenbau.

Frühzeit & erste Erwähnungen – archäologische Spuren, frühe Siedlungen, erste Urkunden.
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Wirtschaft & Hochschulen in Lilienthal

Lilienthal kompakt – Orientierung & Einordnung

Wir kennen Lilienthal – kurze Wege, starke Quartiere, viel Grün.

Als Immobilienprofis vor Ort ordnen wir Lilienthal alltagsnah ein: Mikrolagen, Wege im Alltag, Grünräume und Anbindung. Ob Eigentum, Kapitalanlage oder Miete – unsere Einordnung hilft bei Quartierswahl und Entscheidung.

Warum Lilienthal im Alltag überzeugt

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Hannover

Lilienthal blieb bis 1712 schwedisch – daher die schwedischen Farben des Wappens –, kam dann an Dänemark und 1719 unter die Herrschaft des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg. Lilienthal wurde Sitz eines hannoverschen Amtes. 1740 wurden die Klosteranlagen abgerissen. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden unter der Leitung des hannöverschen Moorkommissars Jürgen Christian Findorff auch im Norden des heutigen Gemeindegebiets von Lilienthal mehrere Moorkolonien angelegt, Lüningsee (1763), Lüninghausen (1764), Westerwede (1764), Moorende (1778) und Mooringen (1778), sowie nach Findorffs Tod noch Schrötersdorf (1805) und Neu Mooringen (1808).
Lilienthal – Kultur & Freizeit

Astronomie in Lilienthal

1782 bezog der Amtmann Johann Hieronymus Schroeter den Amtshof. Neben der Verwaltungstätigkeit nahm die Beschäftigung mit der Astronomie einen Großteil seiner Zeit in Anspruch. Er errichtete in Lilienthal im Garten seines Amtshauses eine Sternwarte. Die Sternwarte Lilienthal wurde in den folgenden Jahren zu dem am besten ausgerüsteten Observatorium der Welt. Hier befand sich unter anderem ein „Riesenteleskop“ mit 50 cm Öffnung und 8,25 m Brennweite. Es war seiner Zeit das größte Observatorium auf dem europäischen Kontinent. Durch das Teleskop erlangte Lilienthal Berühmtheit und wurde von Astronomen, hohen Staatsbeamten und Militärs zahlreicher Staaten besucht. Schroeter stand in brieflichem Kontakt zu vielen bedeutenden Astronomen seiner Zeit. Zusammen mit Heinrich Wilhelm Olbers und anderen Gelehrten gründete er am 21. September 1800 in Lilienthal die Astronomische Gesellschaft, die erste astronomische Vereinigung der Welt. Nach Schroeters Tod von 1816 verfiel die Sternwarte. 1850 wurden die letzten Überbleibsel abgerissen. Ein Großteil der Instrumente war zuvor an die Universität Göttingen gegangen. Das Romanfragment Lilienthal oder die Astronomen von Arno Schmidt spielt auf diese Sternwarte an. Seit November 2015 steht mit dem Telescopium Lilienthal ein funktionstüchtiger Nachbau des 27-Fuß Spiegelteleskops von 1793 am Ortseingang.
Mobilität & Wege in Lilienthal

  1. Jahrhundert

Der Befreiungskrieg 1813 traf Lilienthal hart. Nach einem Zwischenfall während des Rückzugs setzte ein französischer Truppenteil den gesamten Ort Lilienthal in Brand. Nur die Kirche, einige wenige Häuser und die Sternwarte blieben von den Flammen verschont. Mit dem Deutschen Krieg von 1866 wurde das Königreich Hannover von Preußen annektiert. Die preußische Regierung vereinigte 1885 die hannöverschen Ämter Lilienthal und Osterholz zum Landkreis Osterholz.
Stadtteile in Lilienthal – Überblick & Einordnung

  1. und 21. Jahrhundert

Im weiteren Verlauf wuchs die Gemeinde stetig. 1939 hatte sie 3.100 Einwohner, 1974 deren 12.500. Durch die Eingemeindung der Nachbardörfer im gleichen Jahr wuchs die Einwohnerzahl auf nahezu 17.000. Heute ist Lilienthal geprägt durch neue Wohnviertel, deren Bewohner oftmals durch die Nähe zur Großstadt Bremen angezogen werden und ein „Haus im Grünen“ bauen möchten. Von 1900 bis 1956 war Lilienthal durch die Kleinbahn Jan Reiners an Bremen angebunden. Mit dem Evangelischen Hospital Lilienthal e. V. entstand 1960 eine große Komplexeinrichtung des Diakonischen Werks der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers mit Behindertenhilfe, Altenpflege und Krankenhaus. Sie erwarb innerhalb von mehr als 30 Jahren durch Schenkungen umfangreiche Ländereien und entwickelte sich zu Lilienthals Arbeitgeber mit der größten Mitarbeiterzahl. 1993 wurde der Betrieb auf drei Tochtergesellschaften in der Rechtsform von drei gemeinnützigen Gesellschaften mit beschränkter Haftung übergeleitet. Dies sind jetzt: die Lilienthaler Diakonie gGmbH (vormals: Diakonische Behindertenhilfe gGmbH Wohnstätte Lilienthal) das Michaelisstift der Evangelischen Dienste Lilienthal gGmbH die privat geführte Artemed Klinikgruppe mit der Klinik Lilienthal (vormals: Martins-Krankenhaus) als Allgemeinkrankenhaus mit den Spezialbereichen Orthopädie, Viszeral- und Wirbelsäulen-Chirurgie Am 28. Oktober 2013 wurde eine Umgehungsstraße mit einer aufwendigen neuen Wümmebrücke in Betrieb genommen, um die Lilienthaler Hauptstraße vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Seit Planungsbeginn 1990 stellte das Evangelische Hospital hierfür einen großen Teil der benötigten Flächen zur Verfügung. Am 1. August 2014 wurden der Kernort und Falkenberg an das Straßenbahnnetz der BSAG angeschlossen.
Studieren in Lilienthal – Campus & Alltag

Eingemeindungen

Das Gebiet der heutigen Gemeinde Lilienthal ist durch eine Reihe historischer Daten zusammengewachsen: Beim Gebietstausch von 1827 zwischen der Freien Hansestadt Bremen und dem Königreich Hannover im Rahmen der Gründung Bremerhavens erhielt Lilienthal den Ortsteil Butendiek. Bei der Gebietsreform von 1929 kamen Lüningsee und Lüninghausen zu Westerwede Feldhausen und Truperdeich zu Trupe. Bei der Gebietsreform vom 1. April 1937 kamen Bei der Gebietsreform vom 1. März 1974 wurden nach Lilienthal eingemeindet: Heidberg Sankt Jürgen Seebergen Worphausen
Familien & Wohnen in Lilienthal

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