Ein zu breiter Suchauftrag liefert viele unpassende Treffer, ein zu enger blendet interessante Wohnungen aus. Der Ausweg ist keine mittlere Einstellung, sondern eine saubere Trennung in drei Gruppen.
Musskriterien sind Punkte, ohne die Sie nicht einziehen würden. Typisch sind eine Mindestzahl an Zimmern, ein bestimmter Bezugstermin, ein Stellplatz oder eine barrierearme Erreichbarkeit. Halten Sie diese Liste kurz. Fünf bis sieben Punkte reichen fast immer.
Wunschkriterien verbessern den Alltag, sind aber verhandelbar: Balkon oder Terrasse, Aufzug, Gartenanteil, ein zweites Bad, ein größerer Keller, eine bestimmte Ausrichtung, ein bereits saniertes Bad.
Ausschlusskriterien sparen die meiste Zeit, werden aber selten notiert: Wohnungen ohne Angabe zum Hausgeld, Angebote ohne Grundriss, Objekte mit unklarem Bezugszeitpunkt oder Lagen an einer Strecke, die Sie ohnehin nicht täglich fahren möchten.
Speichern Sie anschließend Suchaufträge mit Benachrichtigung und prüfen Sie neue Inserate zügig. Das Angebot in einer einzelnen Gemeinde schwankt, und wer vorbereitet ist, kann schnell reagieren, ohne unüberlegt zu handeln. Sortieren Sie dabei nicht ausschließlich nach dem niedrigsten Kaufpreis: Renovierungsbedarf, laufende Kosten und eine ungünstige Lage verschieben das Verhältnis oft deutlich.