Nehmen Sie sich Zeit für die Ränder, nicht für die Möblierung. Sehen Sie in Ecken hinter Schränken, im Bad und im Keller nach Feuchtespuren. Öffnen und schließen Sie Fenster und prüfen Sie Dichtungen und Beschläge. Achten Sie im Dachgeschoss auf Dachanschlüsse und Dämmung, im Erdgeschoss auf Sockel und Kellerabgang.
Prüfen Sie den Grundriss gegen Ihren Alltag: Wo stehen Bett, Esstisch und Waschmaschine, wo ist Abstellfläche, funktioniert der Weg von der Haustür in die Küche mit Einkäufen, passen Fahrrad oder Kinderwagen durch die vorgesehenen Zugänge? Sehen Sie sich Treppenhaus, Fahrradraum, Müllplatz und Außenanlagen an. Deren Zustand sagt mehr über die Eigentümergemeinschaft als jedes Gespräch.
Lassen Sie sich konkret zeigen, welcher Keller und welcher Stellplatz zur Wohnung gehören, statt sich das allgemein beschreiben zu lassen. Und vereinbaren Sie eine zweite Besichtigung zu einer anderen Tageszeit, idealerweise an einem Werktagabend. Notieren Sie vorher, was beim ersten Termin offen blieb. Lärm, Lichteinfall und Parksituation sehen dann anders aus als am Samstagvormittag.