Das konkrete Angebot verändert sich fortlaufend. Je nach Zeitpunkt werden unterschiedliche Wohnungsgrößen, Baualtersklassen und Ausstattungszustände angeboten. Die folgenden Kategorien helfen bei der Vorauswahl, ersetzen aber nicht die Prüfung des einzelnen Exposés.
Kleine Wohnungen und Apartments #
Einzimmerwohnungen und kompakte Zweizimmerwohnungen eignen sich vor allem für Einpersonenhaushalte und Paare mit geringem Platzbedarf. Prüfen Sie, wie viel der angegebenen Wohnfläche auf Flur, Küche oder Dachschrägen entfällt. Bei offenen Grundrissen sollten ausreichend Stauraum und gegebenenfalls ein geeigneter Arbeitsplatz vorhanden sein.
Wohnungen mit zwei oder drei Zimmern #
Diese Wohnungen bieten flexible Nutzungsmöglichkeiten als Schlaf-, Kinder-, Arbeits- oder Gästezimmer. Achten Sie darauf, ob einzelne Räume nur durch andere Zimmer erreichbar sind. Prüfen Sie außerdem, ob die Küche Platz für einen Essbereich bietet und ob Schlafzimmer zur Straße oder zu einer ruhigeren Gebäudeseite liegen.
Größere Mietwohnungen #
Bei größeren Wohnungen beeinflussen neben der Kaltmiete vor allem Betriebskosten und Energieverbrauch das monatliche Budget. Für Haushalte mit Kindern können außerdem Abstellflächen, ein Kinderwagenplatz, die Etage und ein stufenloser Zugang wichtig sein.
Modernisierte Bestandswohnungen #
Bei einem als modernisiert bezeichneten Angebot sollte deutlich werden, welche Arbeiten tatsächlich durchgeführt wurden. Neue Böden oder ein erneuertes Bad sagen nichts über Fenster, Dämmung oder Heiztechnik aus. Fragen Sie nach dem Umfang und dem Zeitpunkt der Modernisierung und kontrollieren Sie den Energieausweis.
Neubau und Erstbezug #
Neubauwohnungen können moderne Gebäudetechnik und barriereärmere Zugänge bieten. Prüfen Sie dennoch, ob Stellplatz, Einbauküche oder andere Bestandteile separat berechnet werden. Ist die Wohnung noch nicht fertiggestellt, sollte der zugesagte Bezugstermin eindeutig im Vertrag geregelt sein.