1. Budget als Warmmiete festlegen. Bestimmen Sie den Betrag, der dauerhaft tragbar ist. Strom, Internet, Versicherungen und Mobilität kommen separat hinzu, dazu eine Reserve für mögliche Betriebskostennachzahlungen.
2. Anforderungen priorisieren. Trennen Sie Muss von Kann. Zimmerzahl, Barrierefreiheit oder eine Mietobergrenze sind harte Kriterien; Balkon, Einbauküche oder Stellplatz lassen sich flexibler handhaben und öffnen die Trefferliste.
3. Suchauftrag aktivieren. Je präziser die Filter, desto brauchbarer die Benachrichtigungen. Zu enge Vorgaben blenden allerdings genau die Wohnungen aus, die knapp daneben liegen und trotzdem passen würden.
4. Inserate vollständig lesen. Kaltmiete, Nebenkosten, Heizkosten, Kaution, Einzugstermin, Mindestmietdauer und Hinweise auf Staffel- oder Indexmiete gehören geprüft, bevor Sie einen Termin vereinbaren. Unklare Angaben schriftlich erfragen.
5. Besichtigung vorbereiten. Notieren Sie Ihre Fragen vorab und prüfen Sie vor Ort Fenster, Heizung, Wasserdruck, Geräuschpegel, Mobilfunkempfang und sichtbare Feuchtigkeit. Sehen Sie sich Keller, Fahrradraum und Treppenhaus an. Ein Energieausweis enthält die energetischen Kennwerte des Gebäudes und muss Mietinteressierten spätestens bei der Besichtigung vorgelegt werden. Er hilft, den Zustand einzuordnen; die tatsächlichen Heizkosten hängen zusätzlich vom eigenen Verbrauch und von der Lage der Wohnung im Haus ab.