Wer in Linden-Nord eine Wohnung mieten möchte, trifft vor allem auf Gründerzeit-Mehrfamilienhäuser und einen entsprechend vielfältigen Sanierungsstand. Hohe Räume, ältere Grundrisse und gewachsene Innenhöfe können attraktiv sein. Gleichzeitig unterscheiden sich Heizung, Fenster, Schallschutz und Energieverbrauch teilweise deutlich von Haus zu Haus.
Linden-Nord gehört zur Landeshauptstadt Hannover und zum Stadtbezirk Linden-Limmer. Diese Seite konzentriert sich auf die praktische Mietentscheidung: Welche Wohnungen sind typisch, wie lassen sich Mietangebote vergleichen, welche Unterlagen werden benötigt und welche gesetzlichen Regeln gelten bei Kaution und Vertragsabschluss?
Nach den Strukturdaten der Landeshauptstadt Hannover ist der Wohnungsbestand stark durch Mehrfamilienhäuser aus der Gründerzeit geprägt. Viele Mietwohnungen befinden sich in Altbauten, ein belastbarer aktueller Anteil der Gebäude aus der Zeit vor 1918 sollte jedoch nur mit Angabe des Datenstands veröffentlicht werden.
Typisch für diesen Bestand sind Wohnungen mit zwei oder drei Zimmern. Die genaue Verteilung der Wohnungsgrößen wird in öffentlich zugänglichen Stadtteildaten allerdings nicht so detailliert ausgewiesen, dass sich daraus verlässliche Größenanteile ableiten ließen. Wohnungssuchende sollten deshalb nicht von einem vermeintlichen Standardgrundriss ausgehen.
Bei einer Besichtigung sind folgende Merkmale besonders relevant:
- Sind die Zimmer direkt vom Flur erreichbar oder handelt es sich teilweise um Durchgangszimmer?
- Liegt das Schlafzimmer zur Straße, zum Hof oder neben dem Treppenhaus?
- Gehören Küche, Abstellfläche und Keller tatsächlich zur vermieteten Einheit?
- Sind Bad und Küche ausreichend belüftet?
- Gibt es einen Balkon, und ist dessen Fläche korrekt in der Wohnfläche berücksichtigt?
- Ist ein Aufzug vorhanden, und fallen dafür umlagefähige Betriebskosten an?
Große Altbauwohnungen können für Familien oder Wohngemeinschaften interessant sein. Einzimmerwohnungen lassen sich nicht allein aus dem historischen Bestand ableiten und sollten gezielt über Suchfilter und Suchaufträge verfolgt werden. Am östlichen Rand des Stadtteils erweitert das Ihme-Zentrum den Bestand um andere Gebäudetypen. Es liegt an der Ihme unmittelbar an der Grenze zur Calenberger Neustadt.