Sennheiser electronic GmbH & Co. KG – Hannovers Beitrag zur Audiowelt

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Mikrofone und Kopfhörer für besondere Sounderlebnisse

Die vor etwa 75 Jahren gegründete Sennheiser electronic GmbH & Co. KG hat ihren Geschäftssitz in der Wedemark bei Hannover. In den beiden Geschäftsbereichen „Professional“ und „Consumer“ des Unternehmens sind etwa 2.800 Mitarbeiter beschäftigt. Mit Produktionsstätten in Albuquerque (USA), Tullamore (Irland) und in Brasov (Rumänien) ist Sennheiser auch international tätig. Die innovativen Audio-Produkte werden weltweit über Großkunden und über eigene Sennheiser Stores vertrieben.

Vom kleinen Forschungslabor zum Global-Player

Das sogenannte „Labor W“ wurde von Fritz Sennheiser am 1. Juni 1945 in Wennebostel bei Hannover gegründet. Durch Kriegsschäden zog das kleine Unternehmen, das sich im Institut für Hochfrequenztechnik der Technischen Hochschule Hannover befand, in die „Villa Hausmann“ um. Da Sennheiser und seine Mitarbeiter während des Kriegs für die Wehrmacht im Bereich Chiffrierungstechnik tätig waren, wurden zu Anfang Messgeräte wie Voltmeter produziert. Im Jahr 1946 produzierte das Unternehmen die ersten Mikrofone und drei Jahre später kamen Geofone hinzu.

Im Jahr 1953 beschäftigte das Laboratorium bei Hannover schon 94 Mitarbeiter und produzierte mehr als 100 verschiedene Produkte im Bereich Audio. 20 Jahre nach der Gründung des Unternehmens war das „Labor W“ nach eigenen Angaben die größte Spezialfirma im Bereich Mikrofontechnik in Deutschland.

In den 1970er-Jahren erzielte die Sennheiser electronic GmbH & Co. KG mehr als 40 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Durch Produkte aus dem asiatischen Markt wurde die Stimmung in den Folgejahren allerdings gedämpft. Ein Aufschwung fand im Jahr 2000 auf der EXPO 2000 in Hannover statt. Mehr als 1 Million Menschen besuchten den Stand des Unternehmens. Durch Kooperationen und Übernahmen von Unternehmen erweiterte Sennheiser seine Produktpalette und wurde auch mit vielen Innovationspreisen ausgezeichnet. Das Jahr 2019 bescherte dem Unternehmen allerdings wieder Verluste in Millionenhöhe. Durch die Krise im Jahr 2020 müssen in den folgenden Jahren Arbeitsplätze abgebaut werden.

Deutsche Arbeitnehmer bewerten das Unternehmen auf Kununu mit 3,7 von 5 Sternen. Sie loben vor allem den freundlichen Umgang mit den Mitarbeitern.

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