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Mit einem Wintergarten auch im Herbst die Sonne genießen

Der deutsche Sommer ist oftmals nicht lang und der Herbst bietet meist wenig Gelegenheiten, sonnige Tage zu genießen. Die Lösung: ein Wintergarten. Hier können Sie im beheizten Raum aus Glas die letzten schönen Tage des Jahres genießen und nebenbei mit Ihrer Familie Karten spielen oder ein Buch lesen. In diesem Beitrag beantworten wir Ihnen die häufigsten Fragen rund um das Thema Wintergarten.

Benötige ich eine Baugenehmigung für einen Wintergarten?

Ob eine Genehmigung für den Bau eines Wintergartens nötig ist, hängt zum einen von der Größe des geplanten Wintergartens und zum anderen vom Bundesland ab, da hier keine einheitlichen Regeln aufgestellt wurden. In jedem Fall benötigen Sie in Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Niedersachsen, Hamburg, Baden-Württemberg, Berlin und im Saarland eine Baugenehmigung für Ihren Wintergarten. In den anderen Ländern gelten jeweils spezielle Regelungen. Sie sollten sich also in jedem Fall im Voraus informieren, wie die Vorgaben in Ihrem Bundesland sind.

Wie beantrage ich den Bau?

Um eine Baugenehmigung zu erhalten, sofern Sie diese benötigen und keine Verfahrensfreiheit besteht, müssen Sie sich im Voraus an das zuständige Bauamt wenden. Hier können Sie auch unverbindlich nachfragen, welche Dokumente oder Nachweise dort genau benötigt werden und wo Sie diese beantragen können. Hierzu zählen häufig beispielsweise der Lageplan, der Bebauungsplan, die Flächenrechnung, der Wärmeschutznachweis, der Entwässerungsplan, diverse Sicherheitsnachweise und einiges mehr. Von Fall zu Fall können notwendige Dokumente variieren. Wenn sie einen professionellen Wintergartenbauer engagieren, erledigt dieser die Absprache mit dem Bauamt in der Regel für Sie.

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Wie beheize ich meinen Wintergarten am besten?

Da ein Wintergarten oft als Erweiterung der Wohnfläche genutzt wird, wird er an das bereits vorhandene Heizsystem des Hauses gekoppelt. Je nach Bauart und Baujahr, kann die Art des Heizens hier unterschiedlich sein. In der Regel werden für Wintergärten aber feste Heizkörper statt Fußbodenheizungen installiert, es wird also mit Konvektionswärme gearbeitet. Alternativ können auch Konvektoren mit Lüftungsgittern im Boden angebracht werden. Der Vorteil hierbei: erwärmte Luftmassen steigen an die Decke und kältere Luftmassen strömen nach, wodurch eine Zirkulation entsteht, welche zur Erwärmung des gesamten Raumes führt.

Es empfiehlt sich, Heizkörper oder Konvektoren vor den Glasfronten anzubringen, da diese die Kälte von außen aufnehmen und ins Innere übertragen. Ergänzend hierzu kann, je nach Bedarf, eine Fußbodenheizung installiert werden. Auch Infrarotheizflächen, die sich zum Beispiel an den Wänden platzieren lassen, können genutzt werden, um einzelne Ecken des Wintergartens zu beheizen.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Bei den Kosten für einen Wintergarten kommt es darauf an, welche Materialien und Qualitäten Sie für Rahmen und Glasflächen nutzen. Hinzu kommen Kosten für Anträge, Baugenehmigung, Dokumente, Heizung und auch Fachkräfte, die Sie beim Bau unterstützen. Im Durchschnitt sollten Sie mit 1.500 – 2.500 Euro pro Quadratmeter rechnen. Am teuersten sind hierbei Rahmen aus Aluminium, gefolgt von Holzrahmen. Am günstigsten sind in der Regel Rahmen aus Kunststoff. Vor dem Bau sollten Sie also unbedingt eine Kosten- und Materialrechnung aufstellen.

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